Danny Boyle

Lebenswerk

Danny Boyle wurde am 20. Oktober 1956 in Radcliffe, Lancashire, geboren. Er wurde katholisch erzogen und strebte für kurze Zeit eine Pristerkarriere an. Doch stattdessen studierte Boyle am Thornleigh Salesian College in Bolton und an der Universität von Wales, Bangor.

Seine Regiekarriere begann Boyle beim Theater. Zwischen 1982 und 1987 arbeitete er zunächst mit der Joint Stock Theatre Company und dann mit dem Royal Court Theatre. Außerdem führte er bei fünf Produktionen der berühmten Royal Shakespeare Company Regie. In den 80er-Jahren begann Boyle auch seine Karriere beim Fernsehen. Zunächst arbeitete als Produzent für BBC Nordirland, dann führte er selber bei zahlreichen Shows und Serien (darunter die preisgekrönte Serie „Mr. Wroe’s Virgins“) Regie. 

1994 debütierte Boyle schließlich mit seinem ersten Kinofilm. „Kleine Morde unter Freunden“ war ein großer Erfolg bei Kritikern und Publikum und war zugleich der Startschuss für die Karriere Ewan McGregors. Mit der Literaturverfilmung „Trainspotting“ (1996) gelang es ihm, die Populärkultur der 90er Jahre nachhaltig zu beeinflussen. Er überzeugte vor allem durch eine innovative Bildsprache. In Folge schlug Boyle das Angebot aus, bei „Alien IV“ Regie zu führen und realisierte stattdessen die Komödie „Lebe lieber ungewöhnlich“, welche sich als sein erster Flop entpuppte.

2000 kam es schließlich zu seiner ersten Zusammenarbeit mit dem Autor Alex Garland. Sein Buch „The Beach“ wurde mit Leonard DiCaprio in der Hauptrolle verfilmt. Der wüste postapokalyptische Zombiestreifen „28 Days Later“ sollte sich als sein nächster Erfolg erweisen. Bei der Fortsetztung „28 Weeks Later“ aus dem Jahr 2007 trat er aber nur mehr als Produzent in Erscheinung. Er selber realisierte in der Zwischenzeit den Weltraum-Thriller „Sunshine“.


Filmografie

1994: Kleine Morde unter Freunden (Shallow Grave)
1996: Trainspotting
1997: Lebe lieber ungewöhnlich
2000: The Beach
2001: Strumpet
2001: Vacuuming Completely Nude in Paradise
2002: Alilen Love Triangle
2002: 28 Days Later
2004: Millions
2007: Sunshine
2009: Slumdog Millionaire


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