Dennis Hopper

Lebenswerk

Dennis Hopper wurde am 17. Mai 1936 in Dodge City, Kansas, geboren. Er wuchs auf einer Farm auf und zog später mit seinen Eltern nach San Diego. Von der Schauspielerin Dorothy McGuire ermutigt ging er Mitte der 1950er Jahre nach Hollywood. Bevor er seine ersten Filmrollen erhielt, spielte er in Fernsehshows wie „Medic“ (1954) mit. Sein Filmdebüt gab er in „Johnny Guitar“ (1954). An der Seite seines Freundes James Dean wirkte er auch in „… denn sie wissen nicht, was sie tun“ (1955) und „Giganten“ (1956) mit.

Hopper besuchte die Lee-Strasberg-Schule „The Actors Studio“. Er erhielt nur selten Hauptrollen und wirkte meist in zweitklassigen Western mit, da er als relativ stur galt. Berühmt wurde er vor allem durch seine Rolle im Roadmovie „Easy Rider“ (1969), für den er gemeinsam mit Peter Fonda das Drehbuch schrieb und selbst Regie führte. Der Film wurde zur Legende und läutete New Hollywood ein.

Mit „The Last Movie“ (1971) setzte Hopper seine Arbeit als Regisseur fort. Der Film brachte ihm viel schlechte Kritik ein. Seine Eigensinnigkeit hielt die meisten Regisseure davon ab, ihm Rollen anzubieten, weshalb Hopper in den 1970er- und 1980er-Jahren relativ erfolglos war. Der Schauspieler wurde alkohol- und drogenabhängig. Bis 1979 wirkte er in europäischen Filmproduktionen mit. „Apocalypse Now“ (1979) verhalf ihm erneut zum Aufstieg. Auch für „Out of the Blue“ (1980) erntete er als Regisseur und Schauspieler viel Lob.

Nach seinem Drogen- und Alkoholentzug ging die Karriere des Multitalents wieder aufwärts.
Unter anderem wirkte Hopper in „Blue Velvet“ (1986) mit, führte bei „Colors – Farben der Gewalt“ (1988) Regie und übernahm eine Rolle in „Speed“ (1994). Für „Freiwurf“ (1986) erhielt er eine Oscar-Nominierung. Neben seinen filmischen Tätigkeiten arbeitet er als Maler und Fotograf. Seine Werke werden weltweit ausgestellt.

Seit 1996 ist Hopper mit Victoria Duffy verheiratet, mit der ihn auch ein Kind verbindet. Davor führte er vier Ehen, aus denen drei Kinder hervorgingen. Seine Ehe mit Michelle Phillips wurde bereits nach einer Woche wieder geschieden und blieb als einzige kinderlos.


Filmographie

1954: Johnny Guitar – Wenn Frauen hassen (Johnny Guitar)
1955: Gegen alle Gewalten (I Died a Thousand Times)
1955: … denn sie wissen nicht, was sie tun (Rebel without a Cause)
1956: Giganten (Giant)
1957: Zwei rechnen ab (Gunfight at the O.K. Corral)
1957: The Story of Mankind
1958: Schieß zurück, Cowboy (From Hell to Texas)
1959: Land ohne Gesetz (The Young Land)
1960: Die Wölfe von Los Angeles (Key Witness)
1965: Die vier Söhne der Katie Elder (The Sons of Katie Elder)
1967: Der Unbeugsame (Cool Hand Luke)
1967: Die teuflischen Engel (The Trip)
1967: Hängt ihn höher (Hang 'Em High)
1969: Easy Rider
1969: Der Marshall (True Grit)
1971: The Last Movie
1973: Kid Blue
1976: Mad Dog (Mad Dog Morgan)
1976: Tracks
1977: Der amerikanische Freund
1979: Apocalypse Now
1980: Out of the blue
1983: Rumble Fish
1988: White Star
1984: Inside Man (Slagskämpen)
1986: Blue Velvet
1986: Freiwurf (Hoosiers)
1986: The Texas Chainsaw Massacre Part 2
1987: Die schwarze Witwe (Black Widow)
1987: Straight to Hell
1988: Colors – Farben der Gewalt (Colors)
1989: Blood Red – Stirb für dein Land (Blood Red)
1990: Flashback
1990: Catchfire (Catchfire/Backtrack)
1990: Tollwütig (Paris Trout)
1991: Schneeweißrosenrot (SnowwhiteRosered)
1991: Indian Runner (The Indian Runner)
1991: Heiße Nächte in L.A. (Sunset Heat)
1992: Red Rock West
1993: True Romance
1993: Boiling Point – Die Bombe tickt (Boiling Point)
1994: Super Mario Bros. (Super Mario Bros.)
1994: Speed
1994: Chasers – Zu sexy für den Knast (Chasers)
1995: Waterworld
1996: Basquiat
1996: Die Bibel – Samson und Delila (Samson and Delila)
1996: Acts of Love – In den Fängen der Sinnlichkeit (Carried Away)
1998: Tycus – Tod aus dem All (Tycus)
1999: EDtv
1999: Straight Shooter
2000: Kidnapped – Tödlicher Sumpf (Held for Ransom)
2001: Gastauftritt in der Fernsehserie 24
2001: Ticker
2001: Knockaround Guys
2001: L.A.P.D. – To Protect and to Serve
2004: The Keeper
2005: Land of the Dead
2005: House of 9
2005-2006: E-Ring (Fernsehserie)
2006: 10th & Wolf


Links

www.dennis-hopper.com


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