Die Tochter meines besten Freundes

Regie: Julian Farino
Schauspieler: Hugh Laurie, Catherine Keener, Leighton Meester 
Genre: Drama, Komödie
Länge: 94 min.
Land: USA 2011
Starttermin Deutschland: 13.12.2012
FSK: ab 12 Jahre
Filmverleih: Capelight
Originaltitel: The Oranges

In seinem als Tragikomödie angelegten Indepence-Film „Die Tochter meines besten Freundes“ schildert Regisseur Julian Farino die Erlebnisse der beiden kleinbürgerlichen Familien Walling und Ostroff. Deren festgelegte Lebensentwürfe werden erheblich durcheinander geschüttelt, als sich eine BeziehungDie Tochter - Szene1 zwischen dem Vater der Wallings und der Tochter der Ostroffs anbahnt. 

In Orange in New Jersey führen die beiden Familien Walling und Ostroff ein beschauliches Dasein. Gemeinsame Unternehmungen wie Joggen oder Barbecues stehen ebenso auf dem Plan wie das Feiern der amerikanischen Feste. Aus der langjährigen Nachbarschaft hat sich eine feste Freundschaft entwickelt. Still und unaufgeregt fließt das Leben in der Reihenhaussiedlung dahin. Die Ruhe ändert sich abrupt, als kurz vor dem Thanksgiving-Fest nach fünfjähriger Abwesenheit Nina Ostroff nach Hause kommt. Die junge Frau hat sich von ihrem Verlobten getrennt. Alle erwarten, dass Nina nun dem Charme von Toby Walling, dem Sohn der Nachbarn, erliegen wird. Doch Nina verliebt sich in dessen Vater David. Und auch David entdeckt seine Gefühle für die junge Frau, die so alt ist wie seine eigene Tochter Vanessa. Eifersüchtig belauert von Vanessa, der Nina einst einen Verehrer ausgespannt hatte und die schon immer neidischDie Tochter - Szene2 auf die flippige Nina war, wird das Geheimnis bald offenbar. Ninas Mutter Carol kommt den beiden auf die Schliche. Eine dramatische Entwicklung nimmt ihren Anfang und stellt die Freundschaft der Familien auf eine harte Probe.
Freunde von „Dr. House“ erleben ein Wiedersehen mit dem beliebten Fernsehstar Hugh Laurie, der sich in der Rolle des David Walling zwischen seinen Gefühlen und seinem bürgerlichen Leben entscheiden muss. In weitere Rollen wirken Leighton Meester (Der Chaos-Dad) als Nina, Adam Brody (Scream 4) als Toby Walling und Alia Shawkat (Ruby Sparks) als Vanessa mit. Allison Janney und Oliver Platt spielen das Ehepaar Ostroff, Catherine Keener stellt Mutter Paige Walling dar. Der Regisseur Julian Farino, der schon einige Teile der beliebten Fernsehserie „Sex and the City“ drehte, nimmt in seinem Film die amerikanische Familienidylle aufs Korn. Er zeigt, wie brüchig die Fassaden sein können, hinter denen sichDie Tochter - Szene3 leidenschaftliche Gefühle, Dramen und Tragödien abspielen. Der Zeitpunkt der Handlung, die direkt um den wichtigsten amerikanischen Feiertag, Thanksgiving, der als Tag der Familie eine ganz besondere Bedeutung genießt, spielt, legt auf besondere Weise den Finger in die Wunde. 
Filme, die sich mit dem Ideal der amerikanischen Familie beschäftigen, wirken entweder sehr kitschig oder sie sind überfrachtet mit Klamauk und derbem Humor. Farino verzichtet auf derart billige Effekte. Er lässt die Ereignisse angenehm langsam ablaufen und gemächlich auf die große Katastrophe zusteuern, die dadurch deutlich an Brisanz gewinnt. „Die Tochter meines besten Freundes“ wird ab dem 13.12. in den deutschen Kinos anlaufen.


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