Hänsel und Gretel: Hexenjäger 3D

Regie: Tommy Wirkola
Schauspieler: Famke Janssen, Jeremy Renner, Gemma Arterton
Genre: Action, Horror
Länge: 88 min.
Land: USA/Deutschland 2013
Starttermin Deutschland: 28.02.2013
FSK: ab 16 Jahre
Filmverleih: Paramount
Originaltitel: Hansel and Gretel: Witch Hunters

Neubearbeitungen bekannter Märchen liegen im Trend. Führte im letzten Jahr Schneewittchen gleich zweimal Kämpfe gegen böse Stiefmütter und üble Gestalten, so kommen in diesem Jahr auch Hänsel undHänsel&Gretel Szene1 Gretel auf die Leinwand. Aber Vorsicht: Ein Kinderfilm ist „Hänsel und Gretel: Hexenjäger 3D“ ganz und gar nicht. Der actionreiche Genremix zeigt die beiden Märchengestalten als martialische Hexenjäger, die nur das eine Ziel haben, alle Hexen auf der Welt zu vernichten.

Die Vorgeschichte ist bekannt. Zwei Kinder werden von den Eltern im Wald ausgesetzt und treffen dort auf eine Hexe, die sie verspeisen möchte. Mit List und Tücke schaffen es die beiden, der bösen Frau zu entkommen. Soweit erzählen die Gebrüder Grimm ihr Märchen. Der Film setzt 15 Jahre später ein. Hänsel und Gretel sind erwachsen geworden. Bedingt durch ihre traumatischen Erfahrungen mit der Hexe haben sie sich zu Hexenjägern entwickelt, die mit allen Mitteln versuchen, Hexen aufzuspüren und zu töten. Als in Augsburg fünf Kinder spurlos verschwinden, bittet der Bürgermeister die Geschwister um Hilfe. Eine alte Frau wird beschuldigt, die Kinder entführt zu haben. Hänsel und Gretel finden heraus, dass hinter demHänsel&Gretel Szene2Verschwinden der Kinder ein ganz anderer Plan steckt. Eine echte Hexe plant, am Blutmond Kinder zu opfern, um die Weltherrschaft an sich zu reißen. Hänsel und Gretel befreien die alte Frau und ziehen dadurch den Zorn von Berringer, dem Schultheiß der Stadt, auf sich. Verfolgt von Berringer machen sie die beiden daran, die echte Hexe zur Strecke zu bringen, um deren grausame Pläne zu durchkreuzen.
In ungewohnter Aufmachung spinnt Regisseur Tommy Wirkola die Geschichte der beiden Märchenfiguren weiter. Er zeigt ein unerbittliches Geschwisterpaar, das vor keiner Gräueltat zurückschreckt. In der Wahl seiner Mittel ist Wirkola dabei nicht zimperlich. Da rollen schon einmal die Köpfe und an Kunstblut wurde nicht gespart. Der Mix aus Fantasy-, Action- und Splatterfilm ist nur etwas für starke Nerven. Erstaunlich kurz ist der Film, der in 3D Technik gedreht wurde, geraten. Nach gerade einmal 80 Minuten haben Hänsel und Gretel die Welt von der großen bösen Hexe befreit. Der Erzählstil wechselt zwischen Märchen und modernem Thriller. Unerwartete Einfälle, wie zum Beispiel die Verwendung von Elektroschockern, wirken zwar wie Fremdkörper, machen den Film insgesamt aber unterhaltsam. Dabei lässt sich übersehen, dass die Handlung nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Als Hauptdarsteller wirken Jeremy Renner als Hänsel und Gemma Arterton als Gretel mit. Für die Rolle waren so bekannte Namen wie Diane Kruger und Noomi Rapace im Gespräch, bevor Arterton den Zuschlag erhielt. Famke Janssen ist als die böse Hexe Muriel zu sehen und Peter Stormare als Berringer. Das Actionmärchen „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ lockt ab dem 28. Februar die Fans von spannenden, aber nicht unbedingt anspruchsvollen Filmen in die Kinos.


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