Harrison Ford

Lebenswerk

Harrison Ford wurde am 13. Juli 1942 in Chicago, Illinois, geboren. Sein Vater Christopher Ford – selbst Sohn eines Theaterschauspielers – arbeitete als Entertainer, wirkte in Fernsehwerbungen mit und schrieb Hörspiele. Wie auch sein jüngerer Bruder besuchte Ford die Graham Stuart Elementary School in Chicago, danach die MS Meltzer Junior High School und die Maine East Township High School. Nach dem Abschluss besuchte Ford ab 1960 das Ripon College in Wisconsin, wo er englische Literatur und Philosophie studierte und seine erste Frau Mary Louise Marquardt kennenlernte. Außerdem besuchte er Theaterkurse und spielte im Studententheater mit.

Ohne Abschluss verließ Ford das College, um für kurze Zeit einem Engagement am Belfry Theatre nachzugehen. Im Dezember 1964 zog er schließlich nach Los Angeles, wo er anfangs Jobs als Maler, Pizzaverkäufer und dergleichen annahm. 1966 wurde Ford von Columbia Pictures unter Vertrag genommen, eineinhalb Jahre später war er bei Universal angestellt. Sein Kinodebüt gab er als Page in „Immer wenn er Dollars roch“ (1966). Um sich finanziell abzusichern und derart ungewollte Rollen später ablehnen zu können, arbeitete der Schauspieler zusätzlich als Zimmermann. Nach seinem Auftritt in „American Graffiti“ (1973) gelang ihm mit dem Blockbuster „Krieg der Sterne“  im Jahr 1977 der Durchbruch. Auch in den beiden Fortsetzungen übernahm er die Rolle des Han Solo. Einen weiteren großen Erfolg feierte Ford in der Titelrolle von „Indiana Jones“ (1981). Für seine schauspielerische Leistung in „Der einzige Zeuge“ (1985) wurde er für den Oscar nominiert.

Auch die folgenden Projekte des Mimen waren häufig von großem Erfolg gekennzeichnet. 2001 war er im Guinness-Buch der Rekorde als reichster Schauspieler zu bewundern. Zwei Jahre später erhielt er einen Stern am Walk of Fame in Hollywood. Zudem wurde er von den amerikanischen Kinobesitzern zum Star des Jahrhunderts gekürt, weil er in sieben der zwanzig erfolgreichsten Filme aller Zeiten in der Hauptrolle zu sehen ist.

Der Umweltschützer diente außerdem als Namensgeber für eine Ameise (Pheidole harrisonfordi) und eine Spinne (Calponia harrisonfordi). Einer neuen Schmetterlingsart gab er den Namen seiner jüngsten Tochter Georgia. Insgesamt hat Ford vier Kinder. Seine beiden Söhne stammen aus erster Ehe (1962 bis 1979) mit Mary Louise Marquadt. Auch seine zweite Frau, die Drehbuchautorin Melissa Mathison, gebar zwei Kinder. Die Ehe wurde 1983 geschlossen und 2001 wieder geschieden.


Filmographie

1966: Immer, wenn er Dollars roch (Dead Heat on a Merry-Go-Round) - Die Szenen mit Ford wurden nicht veröffentlicht (uncredited).
1967: Versuch's doch mal mit meiner Frau (Luv) - Die Szenen mit Ford wurden nicht veröffentlicht (uncredited).
1967: Der Gnadenlose Ritt (A Time for Killing)
1968: Journey to Shiloh
1970: Zabriskie Point – Die Szenen mit Ford wurden nicht veröffentlicht (uncredited).
1970: Getting Straight
1973: American Graffiti
1974: Der Dialog (The Conversation)
1977: Krieg der Sterne
1977: Helden von Heute (Heroes)
1978: Der wilde Haufen von Navarone (Force 10 from Navarone)
1979: Ein Rabbi im Wilden Westen (Frisco Kid)
1979: Das tödliche Dreieck (Hanover Street)
1979: Apocalypse Now
1979: Noch mehr American Graffiti (More American Graffiti) - Die Szenen mit Ford wurden nicht veröffentlicht (uncredited).
1980: Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück (Star Wars: Episode V – The Empire Strikes back)
1981: Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes (Indiana Jones – Raiders of the Lost Ark)
1982: Blade Runner
1982: E. T. – Der Außerirdische (E.T. the Extra-Terrestrial) - Die Szenen mit Ford wurden nicht veröffentlicht (uncredited).
1983: Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter (Star Wars: Episode VI – Return of the Jedi)
1984: Indiana Jones und der Tempel des Todes (Indiana Jones and the Temple of Doom)
1985: Der einzige Zeuge (Witness)
1986: Mosquito Coast
1988: Frantic
1988: Die Waffen der Frauen (Working Girl)
1989: Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (Indiana Jones and the Last Crusade)
1990: Aus Mangel an Beweisen (Presumed Innocent)
1991: In Sachen Henry (Regarding Henry)
1992: Die Stunde der Patrioten (Patriot Games)
1993: Auf der Flucht (The Fugitive)
1994: Das Kartell (Clear and Present Danger)
1995: Sabrina
1997: Vertrauter Feind (The Devil's Own)
1997: Air Force One
1998: Sechs Tage, Sieben Nächte (Six Days Seven Nights)
1999: Begegnung des Schicksals (Random Hearts)
2000: Schatten der Wahrheit (What Lies Beneath)
2002: K-19 – Showdown in der Tiefe (K-19: The Widowmaker)
2003: Hollywood Cops (Hollywood Homicide)
2004: Water to wine
2006: Firewall
2007: Crossing Over
2008: No True Glory: Battle for Fallujah
2008: Indiana Jones IV
2009: Manhunt


Links

www.harrisonfordweb.com


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