Martina Gedeck

Lebenswerk

Martina Gedeck wurde am 14. September 1961 in München, Deutschland, geboren. Bis 1971 wuchs sie als älteste von drei Töchtern eines Großhandelskaufmanns und einer Sekretärin in Landshut auf, danach zog die Familie nach Berlin. Mit elf Jahren brachte sie ihre ersten Fernsehauftritte hinter sich – sie wirkte in der Kinder-Serie „Die Sendung mit der Maus“ und in der Jugend-Reihe „Denkste“ mit. Nach ihrem Schulabschluss 1981 studierte Gedeck für kurze Zeit Germanistik und Geschichte an der Freien Universität Berlin. Von 1982 bis 1986 absolvierte sie die Schauspielausbildung an der Berliner Hochschule der Künste.

Ihre ersten Theater- und Filmengagements bekam Gedeck bereits während ihrer Ausbildungszeit. 1985 spielte sie in „Aschenkinder“ am Frankfurter Theater am Turm und übernahm im Film „Die Beute“ (1988) die Hauptrolle. Für einige Zeit war die Schauspielerin am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg beschäftigt, arbeitete bei den dortigen Kammerspielen, im Schauspielhaus Basel und im Berliner Theater am Kurfürstendamm.

Zu breiter Bekanntheit verhalf ihr „Der bewegte Mann“ (1994). Für ihre Titelrolle im Film „Hölleisengretl“ (1994) erhielt sie erstmals den Bayrischen Fernsehpreis. Unter anderem ist sie auch im Besitz des Adolf-Grimm-Preis, des Deutschen Filmpreis und der Goldenen Kamera. „Das Leben der Anderen“ (2005), in dem Gedeck die weibliche Hauptrolle spielte, wurde mit einem Oscar ausgezeichnet.

Gedeck lebte ab 1991 mit ihrem Kollegen Ulrich Wildgruber zusammen, der 1999 verstarb. Seit 2005 führt sie eine Beziehung mit dem Schweizer Regisseur Markus Imboden.


Filmographie

1986: In der Kälte der Sonne
1988: Die Beute (TV)
1988: Tiger, Löwe, Panther (TV)
1989-93: Liebling Kreuzberg (Fernsehreihe)
1989: Schulz & Schulz (TV-Fünfteiler)
1992: Krücke
1992: Endstation Harembar (TV)
1994: Hölleisengretl
1994: Der bewegte Mann
1995: Das Schwein - Eine deutsche Karriere
1995: Stadtgespräch
1996: Das Leben ist eine Baustelle
1996: Der schönste Tag im Leben
1996: Frauen lügen nicht
1997: Der Neffe
1998: Single Bells
1997: Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief
1998: Frau Rettich, die Czerni und ich
1998: Deine besten Jahre
1999: Ich habe nein gesagt (TV)
1999: Grüne Wüste
1999: Alles Bob
2000: O Palmenbaum
2001: Scheidung auf amerikanisch
2001: Bella Martha
2001: Verlorenes Land (TV)
2002: Andreas Hofer 1809 – Die Freiheit des Adlers (TV)
2003: Der Stich des Skorpion
2003: Das Blaue Wunder
2003: Ins Leben zurück (TV)
2004: Hunger auf Leben (TV)
2004: Casanova (TV)
2004: Spiele der Macht – 11011 Berlin (TV)
2005: Das Leben der Anderen
2005: Elementarteilchen
2005: Auf ewig und einen Tag (TV)
2005: L’ami parfait
2006: Der gute Hirte (The Good Shepherd)
2006: Sommer '04 an der Schlei
2007: Verlassen


Links

www.martinagedeck.com

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