Meg Ryan

Das süße Lächeln mit den strahlenden Augen und ihre mädchenhafte Anmut waren für Meg Ryan und ihre Karriere Segen und Fluch zugleich. Die blonde Schauspielerin, die am 19. November 1961 in Fairfiled, Connecticut, zur Welt kam, versuchte mehrmals den Sprung ins Charakterfach, wurde dabei aber weder von ihren Fans noch der Kritik unterstützt, was sich natürlich auch an der Kinokasse niederschlug. Wer Meg Ryan sehen will, will romantische Komödien serviert bekommen. Und tatsächlich beherrscht keine andere die Rolle des witzigen amerikanischen Mädchens auf der Suche nach der großen Liebe so gut wie Meg Ryan, diese Doris Day der 90er Jahre.

Nach ihrem ersten großen Erfolg in „Harry und Sally“ an der Seite von Billy Crystal war Meg Ryan berühmt als die Frau, die mitten im Restaurant einen Orgasmus vorgetäuscht hatte. Mit dieser Szene schrieb sie Filmgeschichte, was sich schon daran zeigt, dass die Szene unzählige Male persifliert wurde. Aufbauend auf diesem Ruhm übernahm Meg Ryan in mehreren Romantikkomödien die weibliche Hauptrolle und schaffte es mit Filmpartnern wie Tom Hanks und Kevin Kline an die Weltspitze der Kino-Queens. Filme wie „Schlaflos in Seattle“, „Email für Dich“ und „French Kiss“ wurden schnell zu modernen Klassikern. Zuckersüß, leicht neurotisch und mit niedlicher Naivität spielte Meg Ryan sich in die Herzen der Zuschauer und präsentierte so ihre Version des amerikanischen Traums. Um aus diesem Image auszubrechen, übernahm Meg Ryan parallel zu diesen Kassenschlagern anspruchsvolle Rollen wie 1994 in „When a man loves a woman“. Hier spielte sie eine alkoholkranke Ehefrau und Mutter. Obwohl sie in der Rolle großes Talent bewies, wurde der Film vom Publikum nicht angenommen. Meg war zu sehr von ihrem Image abgewichen. Ebenso floppte 1996 der Kriegsfilm „Mut zur Wahrheit“ in dem sie die Rolle einer Soldatin übernahm. Auch in einem freizügigen Erotik-Thriller von 2003 wurde Meg Ryan vom Publikum nicht angenommen. 2001 machte Meg Ryan dann Schlagzeilen durch ihre Trennung von Ehemann Dennis Quaid, mit dem sie lange Zeit als eines der wenigen glücklichen und beständigen Paare Hollywoods galt. Eine Affäre mit Gladiator-Darsteller Russel Crowe machte der bislang glücklichen Ehe ein Ende. In den letzten Jahren ist Meg Ryan eher wegen ihrer Botox-Behandlungen im Gespräch, durch die sie versucht mit jüngeren Kolleginnen mit zu halten. Von der Presse wurde sie dafür hämisch mit Heath Ledger in der Darstellung des Jokers verglichen. Die Lachfältchen in ihrem sonst so mädchenhaften Gesicht hätten ihr sicher besser gestanden. Arme Meg.


Kommentar (0)

Kommentar abgeben
* Ihr Name:
* Ihre E-Mail:
(nicht öffentlich angezeigt)
Nachricht bei Antwort:
Genehmigung:
Webseite:
* Sicherheitsabfrage:
Security Image Neu generieren
Kopieren Sie die Zahlen und Buchstaben aus der Sicherheitsabfrage:
* Nachricht: