Noch tausend Worte

Regie: Brian Robins
Schauspieler: Eddie Murpy, Kerry Washington, Emanule Ragsdale, Clark Duke, Justina Machado, Cliff Curtis
Genre: Komödie, Drama
Länge: 92 Min.
Land: USA 2012
Starttermin DVD: 22.11.2012
FSK: ohne Altersbeschränkung
Filmverleih: Paramount
Originaltitel: A Thousand Words

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"Noch tausend Worte" heißt die neue Komödie mit Eddie Murphy, der vor allem durch sein Mitwirken in Filmen voller Klamauk bekannt ist und nun ein Revival seiner Glanzzeiten als Darsteller witzig-spritziger Rollen anzustreben scheint. Geradezu poetisch mutet der Titel des neuen Murphy-Films an, bei dem Brian Robbins Regie führte. Doch die lyrische Assoziation täuscht: Murphy hat nicht plötzlich das Fach gewechselt und sich episch-tragischen Geschichten gewidmet, die "tausend Worte" sind durchaus und im wahrsten Sinne des Wortes wörtlich zu nehmen: Denn um Buchstaben und Wörter dreht sich alles für den gerissenen Literaturagenten  Jack McCall (Eddie Murphy), hauptsächlich aber um Zahlen und Geld. Aufgrund seines Redetalents überzeugt und umgarnt er Kunden, deren Wörter er in klingende Münze umwandelt, die hauptsächlich seine Taschen füllen soll. 

Dabei hat er allerdings nicht mit dem Guru Dr. Sinja (dargestellt von Cliff Curtis) gerechnet, den er ebenso leicht um den Finger wickeln zu können glaubt. Erbost über die Hinterlist und Gier des Literaturagenten, bringt der Guru Magie ins Spiel und belegt McCall mit einem Fluch: Der Literaturagent, der gerne und viel redet, ist fortan mit einem Baum verbunden, der gerade noch tausend Blätter anNTW-Szene 1 seinen Ästen trägt, sein Blattwerk aber mit jedem Wort, das über Jacks Lippen kommt, reduzieren muss. Doch das Resultat wäre am Ende nicht nur ein kahler Baum, sondern auch der Tod des einstmals so geschwätzigen Agenten.
Auf diese Weise muss Jack plötzlich darauf achten, seine Worte mit Bedacht zu wählen und zu lernen, was wirklich wichtig und nennenswert ist. Sehr zur Überraschung seiner Familie, denn Ehefrau Caroline (Kerry Washington) und Sohnemann Tyler (Emanuel Ragsdale) erkennen das einstmals so geschwätzige und gesprächige Familienoberhaupt kaum wieder. Jack McCall, der nie ein Blatt vor den Mund genommen hatte, sieht sie nun einzeln zu Boden fallen, sobald er zu sprechen beginnt...
Eddie Murphy wirkte in seinen besten Zeiten meist in Komödien mit, die von derb-komischen Späßen durchsetzt waren und nicht unbedingt durch Wortwitz oder eine raffiniert gestrickte Story überzeugten, doch die Geschichte um einen Literaturagenten wirkt, trotz des ironischen Seitenhiebs auf die knallharten Seiten des Geschäftsbetriebs auf dem Buch- und Literaturmarkt, etwas arg übertrieben und überzogen, Fantasy-Elemente treffen auf eine Geschichte, die geradezu mit der moralischen Faust zu winken scheint.Für einen Sonntagnachmittag mit der Familie und kurzweilige Unterhaltung für Kinder vielleicht aber genau das Richtige: Ab 21.06. fallen die Blätter von den Bäumen und im Kino beginnt die Uhr für den Vielredner Jack zu ticken: noch tausend Worte.


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