The Thing

Regie: Matthijs van Heijningen
Schauspieler: Elisabeth Winstead, Joel Edgerton, Ulrich Thomsen
Genre: Horror / Science-Fiction
Länge: 103 min.
Land: USA 2011
Starttermin DVD: 21.03.2011
FSK: ab 16 Jahren
Originaltitel: The Thing

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Bereits mehrere Male diente die 1938 erschienene kurze Erzählung „Who goes there“ von John W. Campbell jr. als Vorlage für Science-Fiction- und Horrorfilme. Unter dem Titel „Das Ding aus einer anderen Welt“ wurde sie 1951 von Christian Nyby und 1982 von John Carpenter ("Halloween", "Die Klapperschlange") verfilmt. Jetzt versuchte sich mit dem Holländer Matthijs van Heijningen ein weiterer Regisseur an der Umsetzung des Stoffes. „The Thing“ ist die erste Regiearbeit des jungen Regisseurs, der seinen Film als Prequel zum Film von Carpenter angelegt hat.


1982 finden die Mitarbeiter der norwegischen Antarktis-Station Thule unter dem Eis ein Raumschiff. Bei der Bergung stellt sich heraus, dass sich auch ein Alien in gefrorenem Zustand an Bord befindet. Die Paläontologin Kate Lloyd, dargestellt von Mary Elizabeth Winstead, wird mit anderen Wissenschaftlern an den Fundort gebracht, um das Raumschiff und seinen Insassen zu untersuchen und zu erforschen. Als sich herausstellt, dass das „Ding“ an Bord gar nicht so tot ist, wie es zunächst den Anschein hatte, nimmt der Horror seinen Lauf. Ein Wissenschaftler nach dem anderen wird von dem lebendig gewordenen Wesen befallen und ausgelöscht. Das Alien besitzt die Gabe, die äußere Gestalt von anderen anzunehmen – und schon bald weiß auf der Station niemand mehr, wer das Monstrum und wer er selbst ist. Nur eines wissen die Bedrohten: Das „Ding“ darf die Station nicht verlassen!

Auch wenn der Film als Prequel angekündigt wurde, ist „The Thing“ eher ein Remake, zu sehr lehnt es sich an den Vorgänger von John Carpenter an. Trotz recht guter handwerklicher Fähigkeiten des Regisseurs gelingt es ihm nicht so recht, eine anhaltende Spannung zu erzeugen. Während bei der Carpenter-Verfilmung der Zuschauer immer nur so viel wusste wie die Protagonisten auch, so ist er hier stets ein Stück besser informiert. Die Vorgänger-Filme zeigten nie das Monster in seiner Ganzheit und spielten dadurch mit der Fantasie der Zuschauer – Sie schufen dadurch besonders gruselige Momente. Bei van Heijningen fehlt es an diesen Gruselmomenten, zu plakativ wird das „Ding“ gezeigt, zu wenig Spielraum bleibt der Fantasie im Kopf. Die große Anzahl der eher oberflächlich angelegten Darsteller ist für eine Antarktisstation eher unglaubwürdig. Es entsteht der Eindruck, ihr einziger Zweck besteht darin, dem Monster genügend Opfer zu verschaffen.

Dass der Film insgesamt doch ganz annehmbar geworden ist, liegt einmal an den relativ unbekannten und damit unverbrauchten Schauspielern Mary Elizabeth Winstead, Eric Christian Olsen und Joel Edgerton. Das Drehbuch von Eric Heisserer ist in sich stimmig, es entstehen nur einige wenige Brüche in der Handlung. Gut gelungen sind die Anschlüsse, mit denen der Regisseur versucht, den Film zu einem Prequel zu machen, und an die sich der Carpenter-Film nahtlos anfügt. 

Alles in allem verspricht der solide gemachte Film einige unterhaltsame Kinominuten – wenn der Zuschauer nicht in jeder Szene den Vergleich zu den bekannten Vorgängern sucht.


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