Warren Beatty

Lebenswerk

Warren Beatty wurde als Henry Warren Beaty am 30. März 1937 in Richmond, Virgina, geboren. Schon als Kind stand der Sohn einer Schauspiellehrerin gemeinsam mit seiner Schwester Shirley MacLaine auf der Bühne. Er studierte an der Northwestern University und übernahm danach zahlreiche Rollen am Theater. Nachdem er Ende der 1950er Jahre von dem Regisseur und Produzenten Joshua Logan entdeckt worden war, wirkte er auch in Stücken am New Yorker Broadway mit.

Seine erste Fernsehrolle bekam Beatty in der Serie „The Many Loves of Dobie Gillis“ (1959). Zwei Jahre später gelang ihm mit seinem Leinwanddebüt „Fieber im Blut“ (1961) der Durchbruch. Bei den Dreharbeiten lernte er Natalie Wood kennen und führte anschließend eine acht Jahre lange Beziehung mit ihr. 1962 erhielt er als Bester Newcomer einen Golden Globe. Nach weiteren Filmrollen produzierte er 1967 das Gangsterdrama „Bonnie und Clyde“ und übernahm selbst eine Titelrolle. Der Film wurde für zehn Oscars nominiert, zwei davon gewann er. Daraufhin war Beatty nur in wenigen Filmen zu sehen. Darunter befanden sich der Erfolgsfilm „Shampoo“ (1975) sowie sein Regiedebüt „Der Himmel soll warten“ (1978). Letzteres wurde für Oscars in fast allen wichtigen Kategorien nominiert, erhielt aber nur einen für das beste Szenenbild. Für den Film „Reds“ (1982), für den er das Drehbuch schrieb, den er produzierte sowie Regie und Hauptrolle übernahm, gewann er den Oscar als Bester Regisseur. Zuvor war er für „Der Himmel soll warten“ (1978) mit einem Golden Globe als Bester Regisseur ausgezeichnet worden.

Der zweite Film, den er in den 80er-Jahren drehte, war überaus erfolglos. „Ishtar“ (1987) erhielt fast ausschließlich negative Kritiken. Mit dem Film „Bugsy“ (1991) konnte Beatty wieder an seine vergangenen Erfolge anknüpfen und wurde dafür mit zwei Oscar-Nominierungen belohnt. 1992 ehelichte der ehemalige Frauenheld seine Kollegin Annette Bening, mit der er vier Kinder hat.

Im Jahr 2000 überreichte ihm sein langjähriger Freund Jack Nicholson den Irving G. Thalberg Memorial Award für sein Lebenswerk. Außerdem wurde sein Lebenswerk 2007 mit einem Golden Globe ausgezeichnet. Sein Erfolg dürfte allerdings negative Spuren hinterlassen haben. Die US-Sängerin Carly Simon soll ihren Song „You’re so vain“ („Du bist so eingebildet“, 1972 veröffentlicht) teilweise auf Beatty bezogen haben, mit dem sie eine kurze Beziehung führte.


Filmographie

Als Darsteller:

1959: The Many Loves of Dobie Gillis
1961: Fieber im Blut (Splendor in the Grass)
1961: The Roman Spring of Mrs. Stone
1962: All Fall Down
1964: Lilith
1965: Mickey One
1965: Promise Her Everything
1966: Der Gentleman-Zinker (Kaleidoscope)
1967: Bonnie und Clyde (Bonny & Clyde)
1970: The Only Game in Town
1971: Der Millionenraub (Dollars)
1971: McCabe & Mrs. Miller
1974: Zeuge einer Verschwörung (The Parallax View)
1975: Shampoo
1975: The Fortune
1978: Der Himmel soll warten (Heaven Can Wait)
1981: Reds
1987: Ishtar
1990: Dick Tracy
1991: Bugsy
1994: Love Affair
1998: Bulworth
2001: Stadt, Land, Kuss (Town and Country)

Als Regisseur:

1978: Der Himmel soll warten (Heaven Can Wait)
1981: Reds
1990: Dick Tracy
1998: Bulworth

Als Produzent:

1967: Bonnie und Clyde
1975: Shampoo
1978: Der Himmel soll warten (Heaven Can Wait)
1981: Reds
1987: Ishtar
1987: The Pick-up Artist
1990: Dick Tracy
1991: Bugsy
1994: Love Affair
1998: Bulworth

Als Drehbuchautor:

1971: McCabe & Mrs. Miller
1975: Shampoo
1978: Der Himmel soll warten (Heaven Can Wait)
1981: Reds
1994: Love Affair
1998: Bulworth
2001: Einmal Himmel und zurück

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