Schauspielerinnen

Die Schauspielerinnen sind die wahren Heldinnen des Films! Sie verleihen den Träumen aus Zelluloid seit Jahrzehnten die richtige Mischung aus Leidenschaft, Schönheit, Rache, Liebe und Hass. Schon Stummfilmstars wie Henny Porten oder Pola Negri beflügelten die Fantasien des männlichen Publikums. Als die Tonfilmära begann, konnten weibliche Stars nicht nur mit ihrem Aussehen sondern auch mit der Stimme verführen. Androgyne Stars wie Marlene Dietrich oder Greta Garbo wirkten auf Männer und Frauen anziehend. Eine fast heilige Verehrung wurde den Schauspielerinnen zuteil. Nicht umsonst bezeichnete man die Garbo als "Göttliche". Auch Ingrid Bergman erfuhr diese übergroße Verehrung. Die Amerikaner sahen sie am liebsten als Schwester Mary Benedict in "Die Glocken von Sankt Marien". Auch als heilige Johanna war sie erfolgreich. In den fünfziger Jahren wandelte sich dann das Bild von der Heiligen zur Sexbombe. Jetzt wurden Schauspielerinnen vor allem wegen ihrer körperlichen Attribute angebetet. Marilyn Monroe ging daran zugrunde. Andere Stars wie Elizabeth Taylor, Gina Lollobrigida oder Sophia Loren hingegen vermarkteten ihr Image geschickter. Schönheit, Reichtum, aber auch Launenhaftigkeit und Allüren machten diese Frauen nur noch interessanter.
Jetzt waren sie Diven, unerreichbar und deshalb vergöttert. Das Publikum sah nicht die Menschen, sondern nur noch ein Abbild ihrer eigenen Wünsche und Fantasien. Der Glamour erreichte in den fünfziger und sechziger Jahren in Hollywood seinen Höhepunkt. In den siebziger und achtziger Jahren war das Bild der unerreichbaren Diva plötzlich "out". Jetzt dominierten emanzipierte Frauen die Leinwand. Sie waren nicht mehr glamourös und "standen ihren Mann". Stars wie Meryl Streep, Susan Sarandon oder Betty Field verkörperten den neuen Typ des amerikanischen Films. Heute tendiert man wieder mehr zu Glamour und Schönheit, wenn auch nicht mehr zur Unnahbarkeit. Weibliche Idole wie Gwyneth Paltrow, Natalie Portman oder Angelina Jolie sind natürlich auch reich und schön. Aber sie fallen nicht mehr durch Allüren oder Extravaganzen auf. Die Schauspielerin von heute gibt sich locker, nett und ist ein Star zum Anfassen. Sie redet gerne von wohltätigen Projekten welche ihr am Herzen liegen. Bei der Oscarverleihung dankt sie tränenüberströmt ihren Eltern auf der Bühne. Die Familie hat oberste Priorität. Wir haben es eben mit Schauspielerinnen zu tun...

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